Wohl noch nie einen rennenden IC gesehen ??!?

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Letzte Aktualisierung: 15.04.2006

 

LPT-Oszi
Zu Verkaufende Domainnamen

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Marke-Eigenbau-Speicheroszi

Hier finden Sie Informationen, Erfahrungen und Pläne, die den Bau eines PIC-basierenden Speicheroszilloskopes dokumentieren. Diese Informationen soll anderen Bastlern eine Art Fingerzeig für eigene Ideen und deren Verwirklichung sein. Viel Spass beim Durchgucken ;)

PS.: Ich wäre auch an einem gezielten Interressenaustausch interressiert.

Beim potentiellen Nachbauen übernehme ich keinerlei Haftung für irgendeiner Art von Fehlfunktion und möglichen Auswirkungen. Die hier vorgestellten Beispiele wurden hauptsächlich selber erarbeitet. Bei Verstößen gegen vorhandene Copyright-Bestimmungen übernehme ich keine Haftung, bitte aber um eine Benachrichtigung.

Vorwort:

Das Problem kennen warscheinlich viele E-Bastler: Wie kann man Spannungsverläufe in Abhängigkeit der Zeit als Graph o.ä. sichtbar machen? Diese Frage ist leicht zu beantworten. Man kauft sich, je nach Budget, ein Oszilloskop. Meist ist dieses dann ein einfaches Zweikanal-Elektronenstrahlgerät, oder schon eine Speicheroszikarte für den PC. Wer mehr ausgeben will und kann, der leistet sich dann ein Gerät der gehobeneren Klasse, ein Speicheroszilloskop. Als Königsklasse wäre hier z.B. GOULD(r) zu nennen. Doch welcher Hobbyist kann sich dies leisten? Ich jedenfalls nicht. Wie viele andere fing ich mit einem gebrauchten 2Kanal-E-Strahloszi und einer PC-Karte an. Doch nach und nach kamen mehrere Nachteile zum Vorschein. Nämlich die Unfähigkeit des portablen Oszilloskopes langsame Signale aufzuzeichnen und der etwas umständliche Transport des Rechners, wenn selbiges darzustelen war. Zudem ist ein Darstellen von mehr als zwei (analogen) Signalen gleichzeitig fast unmöglich. Dies brachte mich auf die Idee, ob der LPT-Port des PC’s irgendwie brauchbar wäre. Nach einigen Versuchen und gewisser Einarbeitungszeit, speziell im Bereich PC-Programmieren, war es mir möglich, bis zu 5 TTL-Signale am PC darzustellen. Diese ersten Erkenntnisse waren Grund genug, dies weiterzuentwickeln. So kam es, dass ich nach mehreren Behelfs-Oszi-Vorgängern, die aus nichts anderem als eine Signalaufbereitung von Digitalen Signalen für den Druckerport meines Laptops bestand, auf die Idee kam, die schon in der Ladestation ausgiebig getestete Fähigkeit eines PIC’s, analoge Signale in Digitale umzuwandeln, anzuwenden. Dies führt nun zu folgendem, hier beschriebenem Ergebnis.

Beschreibung:

Das LPT-Oszi V2 basiert auf dem PIC 16F874/877, der direkt mit dem LPT-Port eines PC’s verbunden ist.

  • Die besonderen Merkmale sind:
    • - 8 analoge Kanäle (prog. Analog oder Digitalbetrieb)
      - im Analogmodus AD-Wandlerauflösungen bis zu 10-bit (alle 8 Kanäle)
      - im Digitalmodus bis zu 2,5MHz Abtastrate (alle 8 Kanäle, mit RAM)
      - einfache Erweiterbarkeit durch Erweiterungsport
      - PIC direkt per ICSP-Buchse programmierbar
      - eigene Software erforderlich (PIC und PC)
      - Abtastrate stark Einstellungsabhängig
      - für hohe Abtastraten Zwischenspeichermodul notwendig, da LPT-Port zu langsam

    Der genaue Aufbau der Oszikarte wird demnächst genauer dokumentiert, da sich dieses Gerät derzeit in der Entwicklung befindet. Vorläufige Schaltpläne sind jedoch schon hier zu sehen.

    Vorläufiges Schaltplanmaterial:

    Die Basisschaltung für das LPT-Port-Speicheroszilloskop (V2.0). (Klick für Grossbild)

    Die Spannungsteilererweiterung für das LPT-Port-Speicheroszilloskop (V2.0). (Klick für Grossbild)

    Das grobe Layout der Basisplatine für das LPT-Port-Speicheroszilloskop (V2.0). (Klick für Grossbild)

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