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Das Problem kennen warscheinlich viele E-Bastler: Wie kann man Spannungsverläufe in Abhängigkeit der Zeit als Graph o.ä. sichtbar machen? Diese Frage ist leicht zu beantworten. Man kauft
sich, je nach Budget, ein Oszilloskop. Meist ist dieses dann ein einfaches Zweikanal-Elektronenstrahlgerät, oder schon eine Speicheroszikarte für den PC. Wer mehr ausgeben will und kann, der leistet sich
dann ein Gerät der gehobeneren Klasse, ein Speicheroszilloskop. Als Königsklasse wäre hier z.B. GOULD(r) zu nennen. Doch welcher Hobbyist kann sich dies leisten? Ich jedenfalls nicht. Wie viele andere
fing ich mit einem gebrauchten 2Kanal-E-Strahloszi und einer PC-Karte an. Doch nach und nach kamen mehrere Nachteile zum Vorschein. Nämlich die Unfähigkeit des portablen Oszilloskopes langsame Signale
aufzuzeichnen und der etwas umständliche Transport des Rechners, wenn selbiges darzustelen war. Zudem ist ein Darstellen von mehr als zwei (analogen) Signalen gleichzeitig fast unmöglich. Dies brachte
mich auf die Idee, ob der LPT-Port des PC’s irgendwie brauchbar wäre. Nach einigen Versuchen und gewisser Einarbeitungszeit, speziell im Bereich PC-Programmieren, war es mir möglich, bis zu 5 TTL-Signale
am PC darzustellen. Diese ersten Erkenntnisse waren Grund genug, dies weiterzuentwickeln. So kam es, dass ich nach mehreren Behelfs-Oszi-Vorgängern, die aus nichts anderem als eine Signalaufbereitung von
Digitalen Signalen für den Druckerport meines Laptops bestand, auf die Idee kam, die schon in der Ladestation ausgiebig getestete Fähigkeit eines PIC’s, analoge Signale in
Digitale umzuwandeln, anzuwenden. Dies führt nun zu folgendem, hier beschriebenem Ergebnis.
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Das LPT-Oszi V2 basiert auf dem PIC 16F874/877, der direkt mit dem LPT-Port eines PC’s verbunden ist.
Die besonderen Merkmale sind:
- - 8 analoge Kanäle (prog. Analog oder Digitalbetrieb)
- - im Analogmodus AD-Wandlerauflösungen bis zu 10-bit (alle 8 Kanäle)
- - im Digitalmodus bis zu 2,5MHz Abtastrate (alle 8 Kanäle, mit RAM)
- - einfache Erweiterbarkeit durch Erweiterungsport
- - PIC direkt per ICSP-Buchse programmierbar
- - eigene Software erforderlich (PIC und PC)
- - Abtastrate stark Einstellungsabhängig
- - für hohe Abtastraten Zwischenspeichermodul notwendig, da LPT-Port zu langsam
Der genaue Aufbau der Oszikarte wird demnächst genauer dokumentiert, da sich dieses Gerät derzeit in der Entwicklung befindet. Vorläufige Schaltpläne sind jedoch schon hier zu sehen.
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