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Letzte Aktualisierung: 15.04.2006

 

Partybox
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Die Partybox

Inhalt der Seite:

Allgemeine Beschreibung:

Die Partybox ist ein mobiles Audiosystem, welches in einer komplett umgebauten Lautsprecherbox integriert wurde.

Die Version1 wurde im Jahre 1999 von mir gebaut, und ist seit 2001 Bestandteil meiner Stereoanlage, wenn sie gerade nicht anders gebraucht wird.
Basierend auf Erfahrungen mit Vorversionen, die sich noch im Kartongehäuse(!) befanden und nicht mehr als 15W Musikleistung erbrachten, und dem Ziel, ein tragbares, batteriebetriebenes und robusteres PA-Audiosystem mit internen Abspielsystemen für Partys am Baggersee etc. zu entwickeln wurde dieses Audiosystem ins Leben gerufen.

Die besonderen Merkmale sind:

    - 5-Kanal-Stereo-Mischpult,
    - Integrierte Bleiakkumulatoren,
    - Marke Eigenbau 200Wsin-Endstufe,
    - 2 CD-Rom’s,
    - 1 Autoradio,
    - Aux und Line-In,
    - Batteriespannungsanzeigen,
    - einfaches Power-Management-System
      (erlaubt Anschluss zweier Autobatterien etc. für mobile Power-Beschallung),
    -Variable Lautsprecherkonfiguration für max. 5 weitere LS
      (Nahezu Impedanzunabhängig),
    - Vorbereitet für Special-Funktionen,
    - Tragegurt.

Ab Revision1:

    - leicht abgeändertes Power-Management
    - Internes (Eigenbau) 300W-Ladegerät für interne und externe Batterien mit Netzanzeige
    - Ladegerät versorgt zusätzlich das Gesamtsystem bei Netzbetrieb
    - Erweiterungsport für aufsteckbare LED-Beleuchtung (Dimmbar, für Nachtpartys)

Ab Revision2 zusätzlich noch:

    - Neue Energiespar-Endstufe (V2)

Bilder der Version1 (Rev0)

Die Partybox.
Deutlich erkennbar sind die Änderungen des ehem. Boxengehäuses. Seitlich ist eines der zwei Creative(r) CD-Laufwerke und oben das eingearbeitete Steuerpult zu sehen

Die Rückansicht des Gerätes. Hier befinden sich die Klemmen für die externen Lautsprecher, die Marke-Eigenbau-Endstufe und das Autoradio

Freie Sicht auf das Steuerpult. Hier sind alle Funktionen des Audiosystems zusammengefasst. Oben die zwei Voltmeter. Darunter in spaltenförmig angeordneter Reihenfolge die einzelnen Stellglieder der einzelnen Komponenten. Der linke Funktionsblock ist für die Steuerung der Endstufe, der Energieversorgung, sowie den Specialfunktionen zuständig.

Freie Sicht auf die Innereien der Partybox. Hier von oben auf das Autoradio. Seitlich sind kleine Schaltungen untergebracht, die für die Funktionen zuständig sind.

Das Bedienteil als abnehmbare Einheit.

Der Endstufenaufbau in chaotischer Mehrebenentechnik auf einer Quadratrasterplatine

Die Partybox mit abgenommenem Bedienteil.

Die Chaos-Verdrahtung des Bedienteils.

Der Endstufenaufbau in chaotischer Mehrebenentechnik auf einer Quadratrasterplatine

Die Überarbeitung (29.05.2003)

Im Zeitraum vom 24.05. bis zum 29.05.2003 habe ich mich entschlossen an der guten alten Anlage ein paar Verbesserungen durchzuführen, da in nächster Zeit wieder eine Feier anstand. Die erste Revision (Rev1) bestand in der Nachrüstung eines Netzteils/Ladegeräts, um die Anlage nun auch ohne externe Beschaltung direkt an Netzspannung zu betreiben. Zudem sollte das System auch in der Lage sein, angeschlossene Batterien sowie die internen Bleiakkus bei Netzbetrieb aufzuladen. So soll auch ein Dauerbetrieb am See etc. ermöglicht werden. (2-3Std. Batteriebetrieb, und 2Std. Aggregatbetrieb zum zeitgleichen Wiedernachladen im Wechsel)

Der Einbau des Lade-/Netzgerätes in das Boxengehäuse.

Freie Sicht auf den Basslautsprecherinnenraum. Das große Blaue ist der Ringkerntrafo, seitlich und Hinten sind die 3 Bleiakkus angebracht, oben die 47000µF-Kondensatoren für die Endstufe sowie eine oben an der Trennwand montierte 3-Wege Frequenzweiche.

Seitlich zu sehen: Der Kaltgerätestecker, eine Netzsicherung und der Netzschalter.

Seitlich am Gehäuse ist der Kühlkörper mit der Ladeelektronik und der Spannungsglättung montiert.

Mehr Fotos? HIER klicken

Doch nach erfolgreicher Integration des Ladenetzteils, welches aus einem 300VA-Ringkerntrafos + seitlich am Boxengehäuse angebrachtem Ladeelektronikkühlkörper bestand, kamen die ersten Probleme mit dem eigentlichen Soundsystem zum Vorschein. Die Endstufe V1, welche noch mit meiner 99’er Verheiztechnik operierte, fing im Netzbetrieb lautstark das Brummen an. Grund: Durch die andauernde Verschiebung der Transistorruhelagen der Endstufe mit Referenz zur Betriebsspannung wurde durch die Leerlaufstromaufnahme von bis zu 8Amp. das Netzsystem derart belastet, dass selbst kleinste Spannungsinstabilitäten extrem verstärkt wurden. Deshalb entschloss ich mich nach eintägigem Testbetrieb eine weitere Revision durchzuführen (Rev2). Hier wurde innerhalb zweieinhalb Tagen die Endstufenansteuerung  komplett neu aufgebaut. (siehe Partybox-Endstufe V2)

Die Partybox-Endstufe V2:

Nach erfolgreicher Integration des Ladenetzteils fing die Endstufe V1, welche noch mit meiner 99’er Verheiztechnik operierte, im Netzbetrieb lautstark das Brummen an. Durch die andauernde Verschiebung der Transistorruhelagen der Endstufe mit Referenz zur Betriebsspannung wurde durch die Leerlaufstromaufnahme von bis zu 8Amp. das Netzsystem derart belastet, dass selbst kleinste Spannungsinstabilitäten extrem verstärkt wurden. Deshalb entschloss ich mich nach eintägigem Testbetrieb eine weitere Revision durchzuführen (Rev2), welche aus einem kompletten Neuaufbau des Steuerteils der Endstufe bestand.

Im Folgenden wird diese neue Endstufenkonstruktion genauer beschrieben:

Die Stromversorgung des Steuerteils:

Der Schaltplan der Stromversorgung für die Ansteuerung und dem Lastteil

Wie schon kurz erwähnt bestand das Hauptproblem der alten Endstufe in der Instabilität der Versorgungsspannung, welche gleichzeitig als Referenz für die Ansteuerung verwendet wurde. (Hey, dees Ding hoab ii 1999 entworfän, und doa wor ii hald nonned soo weid...;)
Jedenfalls bin ich dieses Problem nun mit einer neuen Spannungsversorgung für die Ansteuerung umgangen. Diese besteht im Prinzip aus einer kapazitiven Spannungsverdopplerstufe, die aus den Betriebsspannungen +-24V erzeugt. Um diese Spannungen nun auch zu Lastunabhängigen, konstanten Referenzspannungen zu machen, hab ich mich zu einer Nachregelung per Festspannungsregler entschlossen. Mittels diesen wird die Spannung auf +-15V konstantiert, und zwar nahezu unabhängig zu den eigentlichen Versorgungsspannungen.

Der Lastteil (Die eigentliche Endstufe):

Der Schaltplan der Endstufe

Nun die eigentliche Endstufe: Wie in der alten auch, habe ich mich entschlossen das Prinzip des Brückens beizubehalten, um so aus der Versorgungsspannung von +-12V die maximale Leistung herauszuholen. (Da es mir damals noch nicht möglich war, Leistungs-Hochsetzer zu bauen...) Angewandt wurde das Prinzip der Ausregelung des Ausgangssignals sowie die Vorverstärkung und Signalinvertierung per OP. Durch eine Signalnachregelung wurde hier der Ruhestrom der Transistoren auf ein extremes Minimum gesenkt, wobei aber die Ausgangssignalqualität im HF-Bereich leider etwas leidet, aber ansonsten für ein Audiosystem doch aktzeptabel ist. Da es sich ja bei der Partybox um ein Batteriebetriebenes System handelt, und die alte Endstufe extrem verschwenderisch war, bin ich im Großen und Ganzen mit dieser neuen Endstufe zufrieden.

Wer sich diese Endstufe nachbauen will, hier die Gesamtschaltung:

Die Gesamtschaltung:

Der Gesamtschaltplan der Endstufe. KLICK für Grossbild.

Bilder der Version1 (REV2):

- Ohne Worte -

Zukünftiges:

Niemand weiss, was die Zukunft bringt...

... das gilt auch für die Partybox

 

Eigentlich hatte ich mal vor, eine neue Version der Partybox zu bauen. Allein schon deswegen, dass dieses Prinzip von einer mobilen Beschallungsanlage beachtliches Aufsehen erweckt... Denn im Gegensatz zu den ‘Standart’ Ghetto-Blastern ist dieses Audiosystem auf Langzeitbetrieb mit mehreren zusätzlichen Lautsprechern und passiven Subwoofern ausgelegt. Durch mehrere Möglichkeiten der Energieversorgung ist nunmal eine gewisse Flexibilität gewährleistet, und das könnte noch weiter ausgebaut werden. Möglichkeiten gibt es viele... Doch irgendwie ist der Bau nun mal ein etwas zeitaufwendigeres Unterfangen. Deshalb habe ich mich entschlossen, es vorerst bei dieser Version zu belassen. Schade eigentlich...

Eines was demnächst noch in Frage käme wäre ein Verleih dieses Audiosystems für Baggersee und Co-Feten. Mal schauen, was die Zukunft bringt...

 

Fragen zur Partybox?

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